VQC 12/20 – CAD-basierte Qualitätsprüfung direkt in der Fertigung
Die frühzeitige Erkennung von Maß- und Geometrieabweichungen ist entscheidend für eine wirtschaftliche und prozesssichere Fertigung. Mit der VQC 12/20 werden flache Bauteile direkt nach dem Schneid- oder Stanzprozess automatisch vermessen und mit den zugrunde liegenden CAD-Daten verglichen. So lassen sich Fehler bereits am Beginn der Wertschöpfungskette erkennen und Folgekosten durch Nacharbeit, Ausschuss oder Produktionsverzögerungen vermeiden.
In vielen Fertigungsbetrieben entstehen Bauteile zunächst durch Stanzen, Lasern, Plasma- oder Wasserstrahlschneiden und werden anschließend in weiteren Prozessschritten gekantet, geschweißt, beschichtet oder montiert. Werden Maßabweichungen erst in diesen späteren Fertigungsphasen erkannt, ist bereits erhebliche Wertschöpfung in das Bauteil geflossen. Neben zusätzlichem Material- und Zeitaufwand können daraus Terminverzögerungen, erhöhte Produktionskosten oder Kundenreklamationen entstehen.
Mit der VQC 12/20 haben wir einen industriellen Messarbeitsplatz entwickelt, der Qualität exakt dort absichert, wo Fehler entstehen können. Das optische 2D-Bildverarbeitungssystem erfasst Konturen, Bohrbilder, Geometrien und Positionstoleranzen automatisch und vergleicht diese in Echtzeit mit den CAD-Daten. Abweichungen werden unmittelbar erkannt und dokumentiert, sodass Korrekturmaßnahmen direkt eingeleitet werden können, bevor weitere fehlerhafte Teile produziert werden.

Für die Mitarbeitenden in der Fertigung wird die VQC 12/20 zu einem festen Werkzeug im Produktionsalltag. Ähnlich wie ein Messschieber oder Zollstock ermöglicht das System eine schnelle und objektive Bewertung komplexer Bauteilgeometrien – jedoch deutlich schneller, reproduzierbarer und unabhängig vom Bediener. Die Prüfung erfolgt unmittelbar im Produktionsumfeld und unterstützt schnelle Entscheidungen auf Basis nachvollziehbarer Messergebnisse.
Das Besondere an der VQC 12/20 ist die Kombination aus CAD-basierter Prüfung, einfacher Bedienbarkeit und robustem Industrieeinsatz. Dadurch wird die Qualitätskontrolle von einer nachgelagerten Prüftätigkeit zu einem integralen Bestandteil des Fertigungsprozesses. Nachfolgende Prozessschritte werden geschützt, Ausschuss und Nacharbeit reduziert und Liefertermine zuverlässiger eingehalten.
Der steigende Anspruch an Qualität, Dokumentation und Wirtschaftlichkeit war ausschlaggebend für die Entwicklung der VQC 12/20. Die Lösung zeigt, wie moderne Bildverarbeitung dazu beitragen kann, Qualitätsabweichungen frühzeitig zu erkennen und Fertigungsprozesse nachhaltig zu optimieren.
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