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14.05.2018

Fußballmannschaft zur Speed Rallye nach Hannover

So groß wie eine Fußballmannschaft war die Zahl der Mitarbeiter von ID, die sich am 26. April auf den Weg zum „Auswärtsspiel“ nach Hannover machte. Nicht das Stadion, sondern das Messegelände war das Ziel, denn es ging zur weltweit wichtigsten Industrie-Ausstellung, zur Hannover Messe 2018.


Hashtag zur Industrie-Leitmesse (Foto: ID)

v.l.: Ingo Thielen, Hendrik Hölscher, Lars Klemrath (Foto: ID)

Tobias Butscheid testet Augmented Reality mit VR-Brille (Foto: ID)

Thorsten Lewin (links) und Hendrik Hölscher (Foto: ID)

Neueste Robotikanwendung von Kuka (Foto:ID)

Wie die Fische schwärmten die 11 ID-Mitarbeiter aus, trafen sich mit Zulieferern, informierten sich über Big Data und IT-Sicherheit, stellten praxisbezogene Fragen bei Kabelherstellern oder Robotik-Experten. Alle 26 Messehallen mit mehr als 5000 Ausstellern an einem Tag zu schaffen, geht ohnehin nicht. Deshalb hatten sich die ID-Kollegen aus den Bereichen Elektronik, Einkauf, Konstruktion und Mechanik sowie IT jeweils konkrete Routenplaner zusammengestellt.

Big Player wie Eaton (Energiemanagement), WAGO Kontakttechnik, igus (Energiekettensystem und Kunststoffgleitlager) oder LAPP Kabeltechnik standen auf dem Messe-Programm, um dort konkrete Fragen zu aktuell laufenden ID-Projekten zu stellen.

Welche Motoren sind für vollelektronische Stellantriebe geeignet, wie groß ist die Temperatur- und Hitzebeständigkeit bestimmter Kabel und welche Möglichkeiten bieten 3D-Drucker, um ein bestimmtes Projekt umzusetzen? Darüber wurde mit den Spezialisten an den Ständen gesprochen und nach Lösungen gesucht. Tobias Butscheid und seine Kollegen aus der Mechanik besuchten auch bestehende Zulieferer-Firmen und besprachen spezifische Anwendungsfälle für Linearführungen mit dem Hersteller vor Ort.

Der Vorteil auf der Hannover Messe: Viele Anwendungsbeispiele und Betriebsabläufe können direkt vor Ort im Best-Practice-Betrieb angeschaut und ausprobiert werden. Bei allen Produkten und Angeboten blinkte in großen Lettern das Thema Industrie 4.0 auf. Einige Aussteller ließen aber auch durchblicken, dass es dabei noch an der optimalen Vernetzung zwischen Hard- und Software mangelt. Viele Maschinen sind schlichtweg noch nicht auf 4.0 umgerüstet, stellten ID-Mitarbeiter Thorsten Lewin und seine Kollegen fest.

Ein weiteres Leitthema, unmittelbar mit Industrie 4.0 verknüpft, ist die fortschreitende Digitalisierung. Datensicherheit, Transfer von großen Datenmengen (Big Data), digitale Verschlüsselung, aber auf der anderen Seite auch die Verantwortung der Firmen und ihrer Mitarbeiter im Digital-Zeitalter standen im Fokus des Interesses von Patrick Prinz, IT-Beauftragter bei ID.

Durch zahlreiche Gespräche und Vorträge auf der Hannover Messe bestätigte sich sein Eindruck, dass die Selbstverantwortung der Unternehmen Dreh- und Angelpunkt der Digitalisierung ist. Regelmäßige Software-Updates und Datensicherung, nicht manipulierbarer Email- und Datenaustausch sind die wichtigsten Voraussetzungen. Dafür braucht man Mitarbeiter, die das im Auge behalten und wissen: Wer digitale Informationen über Clouddienste oder eigene Hardware- und Softwarelösungen im Internet zur Verfügung stellt, muss sich immer darüber im Klaren sein, dass diese Informationen auch Cyberkriminelle interessieren können. Jeder einzelne Mitarbeiter steht hier in der Verantwortung, sensibel mit den digitalen Medien umzugehen.

Zusammengefasst brachten die ID-Kollegen von ihrer Speed Rallye zur Hannover Messe 2018 die Erkenntnisse mit:

·        Industrie 4.0 ist das weiterhin beherrschende Thema der Branche.

·        Digitalisierung und Robotik schreiten voran.

·        Der Mensch sollte aber weiter der „Kapitän“ im Team bleiben.

·        Die digitale Welt kann einen persönlichen Messebesuch (noch) nicht ersetzen.