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14.06.2021

Vom Grafikdesigner zum Technischen Produktdesigner

Nach mehr als 20 Jahren als Grafikdesigner in einer Kölner Werbeagentur musste sich Tobias Dobler nach deren Schließung nach etwas Neuem umsehen. Das war gar nicht so einfach, erklärt der 46-Jährige, der aktuell sein betriebliches Fachpraktikum bei ID absolviert. Wie er die Kurve zur Umschulung zum Technischen Produktdesigner gekratzt und wer ihn dabei unterstützt hat, erzählte er uns genauer.

Tobias Dobler erhielt während seines Fachpraktikums bei ID Besuch von Filippo Parisi, dem Ausbildungsleiter zur Umschulung zum Technischen Produktdesigner am Berufsförderungswerk Köln der Diakonie Michaelshoven.

Tobias Dobler an seinem Corona-konformen Arbeitsplatz in der Montagehalle von ID.

Eigentlich hat er sich bereits in seiner Zeit als Grafikdesigner aus Eigeninteresse intensiv mit 3D-Zeichenprogrammen beschäftigt. Als die Werbeagentur in Konkurs ging und er sich arbeitssuchend melden musste, wurde ihm bei der Beratung im Arbeitsamt das Berufskolleg Michaelshoven empfohlen. Das bietet Umschulungen in knapp 40 Ausbildungsberufen an, darunter auch zum Technischen Produktdesigner. Genau das interessierte Tobias Dobler am meisten. Er schaute sich das Berufsförderungswerk Köln der Diakonie Michaelshoven, wie es vollständig heißt, vor Ort an und war sowohl vom Ausbildungsprogramm selbst als auch von der menschlichen Unterstützung, die ihm hier angeboten wurde, sehr angetan.

Nach der Einsendung von Zeugnissen und Arbeitsproben sowie einem persönlichen Gespräch startete die 28-monatige Ausbildung, gefördert durch den Bildungsgutschein des Arbeitsamtes, nach den Sommerferien 2019.

Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der Darstellung von Produkten mit dreidimensionalen 3D- CAD-Programmen. Weitere Aufgaben liegen in der Konstruktion und Gestaltung, Berechnung und Simulation sowie der technischen Dokumentation.

Voraussetzung für den späteren Ausbildungsabschluss sind außerdem zwei betriebliche Fachpraktika von jeweils 3 Monaten in einem Betrieb. Eins davon absolviert Dobler gerade bei ID. Auf die Frage, wie er ausgerechnet auf ID kam, antwortete er: „ID ist in Michaelshoven bereits eine bekannte Adresse und wurde mir wärmstens empfohlen. Die bisherigen Praktikanten schwärmten vor allem von der guten Betriebsatmosphäre und den praxisbezogenen Aufgabenstellungen und Projekten.“ Das kann er jetzt aus eigener Erfahrung bestätigen. Selbst unter Corona-Bedingungen wurde das Beste aus der Situation gemacht und er bekam kurzerhand einen Arbeitsplatz in der großen und gut belüfteten Montagehalle bei ID.

Dobler begrüßt die anspruchsvollen Aufgaben, die ihm während des Praktikums gestellt werden. Aktuell arbeitet er unter anderem an der Umsetzung einer Pick & Place-Einheit und hat auch schon eine Präsentation zu einer VDI-Richtlinie erstellt. Gerade war sein Ausbildungsleiter im Berufsförderungswerk, Filippo Parisi, auf Stippvisite bei ID (s. Foto, stehend neben Tobias Dobler) und zeigte sich sehr zufrieden.

Ende Juni endet sein Fachpraktikum bei ID. Dann geht es mit vollen Zügen in Richtung Abschlussprüfung im Januar 2022.


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