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04.12.2023

Irgendwann trifft es jeden – IT-Sicherheitstag NRW klärt auf

Ihr IT-System wurde angegriffen und fällt von jetzt auf gleich komplett aus? Und nun? Was passiert in den ersten 48 Stunden? Betroffene Unternehmen und Expert*innen berichteten auf dem IT-Sicherheitstag NRW von Sicherheitsausfällen und was zu tun ist. Dies war nur eins von vielen interessanten Themen am vergangenen Donnerstag in Köln. Ingo Thielen, IT-Sicherheitsbeauftragte bei ID Engineering, konnte sich an diesem Tag viele Anregungen für Verbesserungsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen holen.

ID-Mitarbeiter Ingo Thielen informierte sich auf dem IT-Sicherheitstag NRW über Cyberangriffe, häufige Schäden und mögliche Maßnahmen zur Vorbeugung oder Schadensbekämpfung. (Foto: privat)

Es gibt kaum jemanden, der nicht schon einmal direkt oder indirekt von IT-Systemausfällen, nicht erreichbaren Unternehmen, Datenklau oder Erpressungsversuchen betroffen war. Von Behörden und Ministerien über Krankenhäuser und Telekommunikationsunternehmen bis zum eigenen Server oder Laptop ist das zerstörerische Ausmaß unterschiedlich.

Über die Sicherheitslage, häufige Schäden und mögliche Maßnahmen zur Vorbeugung oder Schadensbekämpfung informierte die IHK NRW am 30. November auf dem 11. IT-Sicherheitstag in Köln. Für Ingo Thielen eine gute Gelegenheit für ein Update.

Cyberangriffe können jeden treffen

Wichtigste Erkenntnis des Tages: „Es ist nicht die Frage, ob, sondern wann und wie hart es einen trifft.“, so Ingo Thielen. Auch kleinere und mittlere Betriebe kann es treffen, zum Beispiel über die Unternehmenswebseite, den täglichen E-Mail-Verkehr oder vernetzte Geschäftspartner oder Privatpersonen, wenn diese unzureichend abgesichert sind. Das beginnt beim Passwort und endet beim Öffnen von Pishing-Mails, die tagtäglich im Posteingang landen. 80 bis 90 Prozent der Angriffe gelangen über die User ins System. Wer nicht achtsam und sorgfältig genug auf Sicherheit achtet, macht es Hackern kinderleicht.

Thielen besuchte so viele Vorträge und Workshops wie möglich, darunter „Wie Hacker Ihre Produktion zerstören“, „IT-Sicherheit ist mehr als Virenschutz und Firewall“ oder wie man sich richtig verhält, wenn der Angriff bereits passiert ist.

Ruhe bewahren und System abschalten

Besonders anschaulich erläuterte Dirk Nölken (IHK GFI) mit betroffenen Unternehmen und Expert*innen im Praxis-Panel die Sofortmaßnahmen nach einem Systemangriff. Regel Nr. 1: Ruhe bewahren, Nr. 2: Das System sofort herunterfahren und Nr. 3: Die Situation offen an Betroffene kommunizieren. Das können Mitarbeitende, Kunden oder angeschlossene Partnerunternehmen sein. Ein gut vorbereiteter Notfallplan kann in dieser Situation Schlimmeres verhindern.

Kölsches IT-Grundgesetz

„Et hät noch immer jot jejange“ Näääääää! Warum IT schon immer in de Butz jejange is“. Mit den Weisheiten des IT-Sicherheitsköbes Volker Frank (netable IT Service) endete der Vortragsteil des IT-Sicherheitstages auf Kölsche Art. Seine Tipps waren aber sehr ernst gemeint. Fazit: Wer denkt, es wird schon irgendwie gut gehen, macht die Rechnung zweifelsfrei ohne den Wirt (oder Köbes).

Weitere Infos zum IT-Sicherheitstag NRW finden Sie hier.


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