26.06.2019

Nicht jeder muss studieren - Fachpraktikum bei ID zeigt den Arbeitsalltag

Studieren ist nicht für jeden das Richtige. Das stellen viele Studierende fest und entschließen sich nach ein oder zwei Semestern, etwas anderes zu machen. Doch was kann das sein, wenn man doch grundsätzlich am Thema interessiert ist? Im Fall des aktuellen Fachpraktikanten bei ID, Achim Schumann, ist das die Maschinen- und Anlagenkonstruktion. Hier fand sich eine gute Lösung, ganz ohne Studium.

Achim Schumann schult zum Technischen Produktdesigner um. Während seines dreimonatigen Fachpraktikums war er bei ID. (Foto: ID)

Der 37-Jährige begann zunächst ein Studium für Fahrzeugtechnik in Köln, beendete es aber vorzeitig, nicht zuletzt auch aufgrund seiner gesundheitlichen Situation, und stieß im Rahmen einer Beratung bei der Agentur für Arbeit auf eine Umschulungsmöglichkeit beim Berufsförderungswerk (BFW) Köln. Dort wird er nun zum Technischen Produktdesigner in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet. Zu der 2 Jahre dauernden Umschulung gehört verpflichtend ein 3-monatiges Fachpraktikum. Genau das absolvierte Schumann bei ID und ist in wenigen Tagen fertig. In den drei Monaten betreute ihn, wie schon zuvor einen anderen Umschüler vom BFW ID-Ausbilder René Dederichs. Bei der Einführung in den Arbeitsalltag eines Technischen Produktdesigners bei ID machte ihn Dederichs mit den grundlegenden Funktionen von CAD (Computer Aided Design) und im Umgang mit dem IT-System Solid Works vertraut. Danach übernahm Schumann schon bald selbstständig die Erstellung von CAD-Dateien für eine Batterie-Packmaschine im 3D-Format, die schon sein Vorgänger bearbeitete und die nun sukzessive zum Abschluss gebracht werden sollen. Das Arbeiten mit großen Baugruppen, Bauteile dreidimensional konstruieren, Ordner strukturieren und notwendige Änderungen in den bereits vorhandenen Bauteilen vornehmen und dokumentieren, all das hat dem Fachpraktikanten aus der Nähe von Rheinbach sehr gut gefallen. Wenn er Anfang 2020 sein Abschlusszeugnis vom BFW in den Händen hat, möchte er sich auf jeden Fall bei ID bewerben. „Neben den Fachkenntnissen konnte ich vor allem den typischen Arbeitsalltag in einem modernen Engineering-Unternehmen erleben.“, sagt Schumann zum Ende seines Praktikums. Besonders dankbar ist er für die Zuwendung des ID-Teams und seines Betreuers. „Ich konnte wirklich alles Mögliche fragen und es wurde mir detailliert erklärt.“ Und genau dafür ist ein solches Praktikum gedacht.     Das Berufsförderungswerk Köln (BFW) unterstützt unter bestimmten Voraussetzungen Menschen bei der beruflichen Orientierung und hilft mit beruflichen Reha-Maßnahmen beim Wieder-Einstieg in den Arbeitsmarkt. Dabei werden die Kandidaten bei Bedarf auch medizinisch psychologisch sowie sozial begleitet.

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