Stereophotometrie und synthetische Daten: Ein neuer Weg in der Qualitätsprüfung
Aus einer Netzwerkveranstaltung im vergangenen Jahr entstand der Impuls für eine neue Entwicklung: Über mehrere Monate entwickelte ID Engineering nach intensiver Hardware-Recherche eine präzise Lösung, um kleinste Oberflächenfehler in der Fahrzeugproduktion aufzuspüren.

Stereophotometrie und synthetische Daten
Die ID-Spezialisten haben eine neue Lösung in der Qualitätssicherung entwickelt: die Kombination aus synthetischer Datengenerierung, digitalen Zwillingen und klassischer Bildverarbeitung. (Foto © ID GmbH)
ID Engineering hat eine neue Lösung entwickelt, um den hohen Qualitätsanforderungen in der Fahrzeugproduktion gerecht zu werden. Was zunächst simpel klingt – kleinste Pickel und Dellen auf Karosserieteilen zu erkennen – wird in der Realität zur echten Herausforderung. Störkonturen, Farbunterschiede oder sogar Staub und Schmutz erschweren die Erkennung erheblich. Nach einer umfassenden Suche nach einer Lösung war klar: Stereophotometrie bietet dafür die nötige Präzision.
Vielfalt unterschiedlicher Bauteile und Modelle der Fahrzeughersteller beachten
Die Lösung liegt in der Kombination aus synthetischer Datengenerierung, digitalen Zwillingen und klassischer Bildverarbeitung. ID hat ein eigenes Lichtsimulationsmodell entwickelt, das die Stereo-Photometrie aus verschiedenen Kameraperspektiven realistisch abbildet. Es können also Kamera- und Beleuchtungswinkel ohne aufwendigen Laboraufbau simuliert werden.
Die Vorteile:
- Innerhalb kürzester Zeit werden ideale Parameter identifiziert, um kleinste Oberflächenabweichungen zu erkennen.
- kürzere Entwicklungszeit
- weniger Kosten
- Robustheit der späteren Produktionslösung wird erhöht
Die von ID entwickelte Technologie wurde bereits erfolgreich auf einer Innovationsveranstaltung eines großen Automobilherstellers vorgestellt.
Gute Aussichten für 2026
Die nächste Phase hat bereits begonnen. ID Engineering entwickelt das System weiter, so dass das Lichtsimulationsmodell auch in voller Bewegung auf einem Förderband eingesetzt werden kann. Damit ebnen die Spezialisten den Weg für eine noch präzisere und effizientere Qualitätsprüfung in der Fahrzeugproduktion. Darüber hinaus ist die Lösung modular ausgelegt und lässt sich technologisch flexibel auf weitere industrielle Anwendungsfälle und Produktionsumgebungen übertragen.


