Tobias Butscheid ist neues Mitglied im IHK Regionalausschuss Eifel

Letzten Donnerstag wurden vier neue Mitglieder in den IHK Regionalausschuss für die Eifel und den Kreis Euskirchen aufgenommen. Unter Ihnen ID-Geschäftsleiter und Prokurist Tobias Butscheid: „Die ehrenamtliche Mitgliedschaft im IHK-Regionalausschuss hat bei uns im Unternehmen eine lange Tradition. Ich freue mich, dass ich sie fortführen und eigene Ideen zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Eifel einbringen kann“.

Butscheid folgt auf den ehemaligen ID-Geschäftsführer Christoph Werner, der dem Eifelausschuss in seiner neuen Funktion als Geschäftsführer der NE.W Nordeifel.Werkstätten gemeinnützige GmbH erhalten bleibt.

Die Teilnehmer*innen der IHK-Regionalausschuss-Sitzung in der Ideenfabrik „Nachhaltige Wirtschaft“ in Euskirchen

Regionalausschüsse besprechen aktuelle wirtschaftliche Themen

Was die konkrete Aufgabe des Gremiums ist, wird auf der IHK-Homepage so beschrieben: „Die Regionalausschüsse haben die Aufgabe, in örtlichen wirtschaftsstrukturpolitischen Angelegenheiten unmittelbar den Sachverstand der betroffenen kammerzugehörigen Unternehmen zu nutzen und ein Meinungsbild in diesen lokalen Fragen auf eine breite Grundlage zu stellen.“ Heißt vereinfacht: Die IHK Aachen möchte die praxisnahe Einschätzung der nunmehr 27 Ausschussmitglieder für die aktuelle und zukünftige wirtschaftliche Situation hören.

Aktuelle Themen und Prognosen für 2024

Teil der Sitzung war die Vorstellung der aktuellen wirtschaftlichen Situation in den Branchen, die die jeweiligen Ausschussmitglieder vertreten, darunter Logistik und Transport, Verpackungsindustrie, Druck und Medien, Baugewerbe und Maschinenbau. Alle Ausschussmitglieder waren sich einig, dass für eine Transformation zu mehr Nachhaltigkeit am Wirtschaftsstandort Eifel weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit und eine wettbewerbsfähige Infrastruktur benötigt wird. Gerade das Thema Planungssicherheit sei nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt besonders relevant für die regionalen Betriebe, betonte IHK-Vizepräsident Stefan Hillers (siehe Foto: 6. v.r.) während der Ausschuss-Sitzung in der neuen Ideenfabrik “Nachhaltige Wirtschaft“ in Euskirchen.

Mehr dazu in dieser Pressemitteilung vom 8.12.23.

Was lernt man in der Ausbildung?

Vorab zur Erklärung: Eine Ausbildung oder ein Studium, das mit der offiziellen Bezeichnung „Konstruktionsingenieur*in“ abschließt, gibt es nicht.

Nach meinem Verständnis ist es vielmehr eine Berufsbezeichnung, für die man gewisse Voraussetzungen mitbringt, also ein absolviertes Studium in den Bereichen Maschinenbau, Mechatronik oder Elektrotechnik. In meinem Fall ist es das Studium zum Wirtschaftsingenieur gewesen.

In meiner Ausbildung und im Studium wurden technische und kaufmännische Grundlagen, aber auch tiefgründige Inhalte zu den entsprechenden Fächern und Bereichen vermittelt, darunter Konstruktion, CAD, Mathematik, Elektrotechnik, Physik, Chemie, Projektmanagement, Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung, Wirtschaftsinformatik, BWL und VWL.

Die Bandbreite an Unterrichtsinhalten ist sehr groß, vielfältig und anspruchsvoll.

Praktische Aufgabenstellungen, wie Versuche in Physik oder Elektrotechnik sind ebenfalls Teil des Lehrplans. In der Regel sind mehrwöchige Praktika in technischen als auch kaufmännischen Betrieben eine Voraussetzung für den Abschluss des Studiums. Außerdem mussten wir Projektarbeiten, allein oder im Team, ausarbeiten und vorstellen.

Was genau machen Sie als Konstruktionsingenieur bei ID?

Meine Hauptaufgabe ist die Betreuung eines bedeutenden Großkunden. Dazu gehören Tätigkeiten im Projektmanagement, der Entwicklung und Datenintegration.

Zu Projektbeginn gehe ich mit dem Kunden ins Erstgespräch, um nachvollziehen zu können, was die Ausgangsposition und was das konkrete Ziel seiner Projektanfrage ist. Dazu benötige ich alle Informationen zum Hintergrund, zu den baulichen Gegebenheiten und der Funktionalität. Liegen alle notwendigen Informationen vor, beginnt die eigentliche konstruktive Arbeit:

  • Planungsarbeiten
  • Begehung / Besichtigung der Baustelle
  • Messarbeiten vor Ort
  • Erstellung von Designkonzepten, Layouts, Machbarkeitsstudien und Vorschlägen
  • Konstruktion von Bauteilen und Baugruppen (3D CAD)
  • Erstellung von Fertigungszeichnungen und Diagrammen (2D CAD)
  • Erstellung technischer Dokumente, wie z.B. Umbauanleitungen und Prüflisten
  • Durchführung von Berechnungen
  • Bearbeitung, Verwaltung und Unterstützung technischer Dokumente in einem PLM-System des Kunden
  • Version Management (Maschinen-Versionen)
  • Kommunikation mit dem Kunden oder externen Unternehmen

Kurz gesagt betreue ich den Kunden gemeinsam mit meinem Team auf technischer Ebene.

Von der Idee bis hin zur Fertigung, sowie Montage, und das mit einem möglichst reibungslosen Übergang.

Können Sie etwas näher erläutern, was PLM-System bedeutet?

PLM-System bedeutet Product Lifecycle Management System. Damit kann man u.a. Produktdaten und -prozesse, einschließlich 3D-Konstruktionen, Elektronik, Software und Dokumentationen ganz zentral verwalten und steuern. Und es kann von verschiedenen Abteilungen gemeinsam genutzt werden.

Mein Team und ich arbeiten täglich innerhalb dieses Systems. Egal ob es darum geht neue Daten zu erstellen, externe Daten zu importieren, Prozesse zu übermitteln oder als Teil des Supports. Das alles hilft dem Kunden, seine Projekte voranzutreiben und zu realisieren.

Der Umgang mit dem PLM-System ist ein Beispiel, wie man sich als Fachkraft im Unternehmen zusätzliche Kenntnisse erwerben kann, die dann wiederum ein Alleinstellungsmerkmal im Beruf sein können.

Was macht ID Engineering als Arbeitgeber so attraktiv und warum möchten Sie dort bleiben?

Auch wenn man es mir vielleicht nicht ansieht (lacht), aber ich bin schon über 20 Jahre im Unternehmen tätig. Meine Arbeit ist abwechslungsreich, herausfordernd und macht mir einfach Spaß. Zudem habe ich ein gutes und lockeres Verhältnis zu meinen Kunden, Kollegen und Vorgesetzten.

Was mir besonders entgegenkommt, ist die Flexibilität. Ich verwalte meine Arbeitszeit, meinen Arbeitsort und meine Termine im Grunde selbst. Ob es im Büro, beim mobilen Arbeiten oder beim Kunden vor Ort ist. Diese Flexibilität ermöglicht es mir Beruf und Privates in Einklang zu bringen. Außerdem bietet ID allen Mitarbeitenden zusätzliche Angebote wie eine Betriebliche Altersvorsorge und das Job-Rad Leasing an.

Schlussendlich kann ich sagen: „Das Gesamtpaket bei ID stimmt.“

Mann mit Bart und dunkel blonden Haaren mit glücklichem Gesichtsausdruck, zeigt mit dem Zeigefinger nach rechts

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